Permakultursystem: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 09:00 Uhr
Planung
- Aufnehmen des Geländemodells in das Auto CAD Civil 3d
- Isolinien mit Ortobild und Grundstücksgrenze als Bild aus dem Geoportal des Kantons Bern exportieren
- oder Importieren der DOM Roh Daten von Swisstopo 1 km2 kostet ca. 90 CHF
- Bild in Civil 3d importieren
- Punkte entlang der Höhenlinien setzen
- (Optional) GPS Vermessungsgerät ausleihen und weitere Punkte erfassen.
- Geländemodell aus den Punkten erstellen
- Zonen planen
- Elemente planen
- Pflanzen auswählen (Katalogsoftware von Lorenz von Ehren [1] hilft bei der Auswahl nach Kriterien)
Messinstrumente
Rotationslaser
- Hedue R2
Design
Goldener Schnitt
Mit Hilfe des goldenen Schnitts lassen sich harmonische, natürliche Formen gestalten. Siehe [2] für Formeln zum Berechnen von "goldenen" Formen, wie der "goldenen Spirale".
Bodenfruchtbarkeit
Die Bodenfruchtbarkeit ist das Wichtigste in einem landwirtschaftlichen System. Den Nährstoffhaushalt des Bodens kann folgender massen ausgeglichen werden:
Überdüngter Boden
Beim überdüngten Boden wird durch stark zehrende Pflanzen der Nährstoffgehalt reduziert.
Nährstoffmangel
Fehlen dem Boden Nährstoffe, muss möglichst viel Biomasse produziert oder zugeführt werden. Ebenfalls sollte der Stickstoffgehalt in der Erde erhöht werden. Dies kann mit einer Leguminosen Gründüngung erfolgen.
Bodenaufbauen
Ausgelaugter Boden, wie es die konventionelle Landwirtschaft hinterlässt, muss wieder aufgebaut werden. Dieser Aufbauprozess ist langwierig, benötigt viel Arbeit und Zeit. Auch unser Land wurde konventionell bewirtschaftet. Das meiste Land wurde allerdings "nur" als Viehweide genutzt. Diese Nutzung ist noch eine der harmlosesten in der konventionellen Landwirtschaft. Aber auch bei uns wurde Kunstdünger eingesetzt, um das Graswachstum anzukurbeln.
Wir werden den Boden volgendermassen wieder aufbauen:
- Dicke Mulchschicht für eine Vitalisierung des oberen Bodenlebens.
- Einarbeiten von Biokohle (aktiviert mit EM und Komposttee)
- Leguminosen Bepflanzung für das Energetisieren
Einsatz von Asche
Asche wirkt sehr basisch. Nur sehr wenige Pflanzen mögen basischen/alkalischen Boden. Sehr gut verträgt Lavendel und Salbei basischen Boden.
Gründüngung
Gründüngungspflanzen bringen Stickstoff in den Boden, lockern mit ihren Wurzeln den Boden oder bringen einfach nur Grünmasse auf das Feld.
Die Gründüngung wird im Herbst stehen gelassen. Diese wird dann im Winter vom Schnee niedergedrückt und im Frühling von den Bodenlebewesen zu Humus verarbeitet. Dies hat noch den Vorteil, dass die Pflanzen genügend Zeit haben, um ganz auszureifen und die Samen auszubilden. So sähen sich die Pflanzen von alleine aus und die Vögel haben im Winter etwas zu essen.
Eine bewärte Gründungungsmischung umfasst Steinklee, Luzerne, Wicken, Erbsen, Lupine, Sonnenblumen und verschinene Knollenfrüchte (Topinambur und Rüben).
Wichtige Gründüngungspflanzen
siehe Holzersche Permakultur S. 97
| Pflanze | Bemerkungen |
|---|---|
| Gelbe, Blaue schmalblättrige, Weisse Lupine | einjährig, Hangsicherung und Humusbildung vor allem auf sandigen uns sauren Böden, Futterpflanze, Bienen und Insektenpflanze. |
| Erbse, Futtererbse | einjährig, gute Futterpflanze |
| Platterbse | einjährig, ansprchslos |
| Winterwicke | mehrjährig, leichte Böden, gute Nektarpflanze |
| Sommerwicke | ein- bis zweijährig, anspruchslos |
| Ackerbohne (Sommerform), Winterackerbohne (Winterform), Pferdebohne (kleinsamig), Saubohne (grosssamig) | einjährig, auf lockerem Boden, gute Futterpflanze (eiweissreich) |
| Gelber, Weisser Steinklee | zweijährig, auch auf trockenen Böden, Dauerbegrünung, Hangsicherung |
| Rotklee | zwei- bis dreijährig, Dauerkultur, gut für Untersaat |
| Erdklee | einjährig, saure Böden, Dauerkultur, gut für Untersaat |
| Schwedenklee | ausdauernd, Futterpflanze |
| Weissklee | ausdauernd, Dauerkultur, Futterpflanze, gut für Untersaat |
| Inkarnatklee, Blutklee | ein- bis zweijährig, Dauerbegrünung |
| Perserklee | einjährig, abfrierend, auch auf schlechten Böden |
| Alexandrinerklee | einjährig, abfrierend |
| Wundklee | zweijährig, auch auf armen Böden, gut für Untersaat |
| Hornschotenklee | ausdauernd, widerstandsfähig, gut für Untersaat, Dauerbegrünung |
| Luzerne | ausdauernd, Dauerbegrünung, auch für trockene Böden, Futterpflanze, Hangsicherung |
| Gelbklee, Hopfenklee | ausdauernd, anspruchslos, gut für Untersaat |
| Esparsette | ausdauernd, auf Klakböden, Pionierpflanze, Dauerbegrünung, Trachtpflanze, Futterpflanze |
| Serradella | ein- bis zweijährig, saure Böden, Sandige Böden, Futterpflanze |
| Raps | einjährig (Sommerform), zweijährig (Winterform), anspruchslos, Trachtpflanze |
| Rübsen | Sommer und Winterfrucht, ähnlich wie Raps, anspruchslos |
| Ölrettich | einjährig, Futterpflanze |
| Gelbsenf, Weisser Senf | einjährig, anspruchslos, Pionierpflanze, abfrierend |
| Markstammkohl | einjährig, Futterpflanze |
| Grünroggen, Waldstaudenroggen | überjährig, winterhart, anspruchslos, Futterpflanze |
| Futterhirse | einjährig, warme Gebiete |
| Buchweizen | einjährig, Trachtpflanze |
| Büschelschön | einjährig, anspruchslos, Trachtpflanze |
| Sonnenblume | einjährig, Trachtpflanze, stehen gelassene Fruchtstände als Vogelfutter |
| Topinambur | winterhart, anspruchslos, sehr vermehrungsfreudig, Futterpflanze |
| Lein | einjährig, Öl- und Futterpflanze |
| Leindotter | einjährig, anspruchslos, schnellwüchsig, trockenresistent, wenig krankeitsanfällig und schädlingsanfällig, Ölpflanze |
| Kleiner Wiesenkopf | mehrjährig, anspruchslos, auch Kalkböden, Dauerbegrünung |
| Malve | ausdauernd, Dauerbegrünung, Trachtpflanze |
Pflanzen zur Förderung von Nektar- und Pollensammlern
siehe Holzersche Permakultur S. 94
Folgende Pflanzen können zur Förderung von Nektar- und Pollen sammelnden Nützlingen wie Hummeln, Bienen, Flor- und Schwebefliegen etc. eingesetzt werden.
| Pflanze | Bemerkungen |
|---|---|
| Kornblume | |
| Schafgarbe | |
| Ringelblume | |
| Färberkamille | |
| Echte Kamille | |
| Wiesenglockenblume | |
| Beinwell |
Essbare einheimische Wildarten
- Wildstachelbeere
- Wildjohannisbeere
- Goldjohannisbeere
- Wildcassis
- Holunder
- Haselnuss
- Schwarzdorn
- Weissdorn
- Speierling
- Elsbeere
- Vogelbeere
- Sanddorn
- Kornelkirsche
- Felsenbirne
Neue Arten
- Apfelbeere / Aronia
- Erstbeere / Maibeere / Kamtschatka
- Mispel
- Felsenbirne
- Kupferfelsenbirne
- Maulbeere
- Akebia
- Spaltkölbchen
- Minikiwi
- Paupau
- Chinesische Blauschote / Blaugurke
- Szechuan Pfeffer / Japanischer Pfeffer / Chinesischer Pfeffer
- Baumspinat
- Erbsenstrauch
- Moringa
Erntbare Pflanzenbestandteile und ihre Jahreszeit
| Monat | Pflanzenbestandteil | Bevorzugter Standort | Verwendung | Besondere Hinweise |
|---|---|---|---|---|
| Februar | Vogelmiere | Gärten, Äcker, Wege | Salat, Quark, Smoothies | Wächst fast das ganze Jahr; sehr vitaminreich. |
| Februar | Gänseblümchen | Wiesen, Rasenflächen | Salatdeko, Brotaufstrich | Erste Blütenköpfe und junge Blätter essbar. |
| Februar | Fichtennadeln | Wälder (Nadelwald) | Tee, Badezusatz | Wirkt schleimlösend; nur von sauberen Bäumen. |
| Februar | Haselkätzchen | Waldränder, Gärten | Panieren & Braten, Mehlersatz | Proteinreich; nur ernten, wenn sie noch fest sind. |
| März | Bärlauch | Schattige Laubwälder | Pesto, Butter, Suppen | Vorsicht: Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen! |
| März | Brennnessel | Nährstoffreiche Böden | Spinat, Tee, Suppen | Nur die obersten Triebspitzen ernten. |
| März | Scharbockskraut | Gebüsche, feuchte Böden | Salate (wenige Blätter) | Wichtig: Nur vor der Blüte sammeln! |
| März | Löwenzahn | Wiesen, Gärten | Wildkräutersalat | Junge Blätter sind im März noch mild. |
| April | Bärlauch | Schattige Laubwälder | Salate, Aufstriche | Haupterntezeit, Aroma ist jetzt am intensivsten. |
| April | Giersch | Halbschattige Gärten | Wildgemüse, Limonade | Schmeckt wie eine Mischung aus Petersilie & Möhre. |
| April | Knoblauchsrauke | Hecken, Waldränder | Pesto, Kräuterquark | Feiner Knoblauchgeschmack ohne Geruchsbildung. |
| April | Spitzwegerich | Wiesen, Wegränder | Hustensirup, Salat | Hilft auch frisch zerrieben bei Insektenstichen. |
| April | Gundermann | Gebüsche, Wiesen | Kräutersalz, Gewürz | Sehr intensiv; wirkt stoffwechselanregend. |
| Mai | Minze | Halbschatten, feucht | Tees, Kaltgetränke | Vor der Blüte am aromatischsten. |
| Mai | Petersilie | Halbschatten, nahrhaft | Pesto, Garnitur | Nicht mitkochen (Aromaverlust). |
| Juni | Hanfblätter | Sonnig, tiefgründig | Tee, Smoothies | Nur Speisehanf (THC-frei) verwenden. |
| Juni | Minze | Halbschatten, feucht | Sirup, Desserts | Vormittags ernten für hohen Ölgehalt. |
| Juni | Zitronenverbene | Vollsonnig, geschützt | Duftkissen, Gebäck | Verträgt keine Staunässe. |
| Juni | Rosenblüten | Sonnig, luftig | Gelee, Rosenwasser | Nur ungespritzte Duftrosen nutzen. |
| Juli | Bohnenkraut | Vollsonnig, mager | Eintöpfe, Bohnen | Klassisches Gewürz für Hülsenfrüchte. |
| August | Hanfblätter | Sonnig, tiefgründig | Räuchern, Tee | Werden zum Herbst hin herber im Geschmack. |
| September | Zitronenverbene | Vollsonnig, geschützt | Kräuteröl, Tee | Vor dem ersten Frost ernten/reinholen. |
| November | Hagebutten | Waldränder, Hecken | Mark (Hagebuttenmus), Tee | Nach dem ersten Frost werden sie weicher und süßer. |
| November | Topinambur (Knolle) | Sonnig, sandiger Boden | Gebraten, Püree, Rohkost | Ernte ist den ganzen Winter über möglich, solange der Boden offen ist. |
| November | Meerrettich (Wurzel) | Feuchte Wiesen, Gräben | Gewürz, Hausmittel (Antibiotikum) | Die Wurzel hat im November die höchste Wirkstoffkonzentration. |
| Dezember | Fichtennadeln | Nadelwälder | Tee, Inhalation, Sirup | Reich an Vitamin C und ätherischen Ölen gegen Erkältung. |
| Dezember | Mistel | Auf Laubbäumen (Pappel, Apfel) | Tee (Kaltansatz), Deko | Achtung: Beeren sind giftig! Nur die Blätter/Zweige nutzen. |
| Dezember | Taubnessel (junge Triebe) | Gartenränder, Gebüsche | Wildkräutersalat, Suppe | Unter dem Laub findet man oft frisches Grün. |
| Januar | Vogelmiere | Gärten, Äcker | Pesto, Brotaufstrich | Ein wahres Überlebenswunder, wächst sogar unter Schnee weiter. |
| Januar | Birkenporling (Pilz) | An Birkenstämmen | Heiltee (Magen-Darm) | Ein Vitalpilz, der im Winter besonders gut sichtbar ist. |
| Januar | Pastinake (Wildform) | Wiesen, Wegränder | Suppengemüse, Röstgemüse | Frost verbessert den Geschmack (Wandlung von Stärke in Zucker). |
| Januar | Brombeerblätter | Waldränder, Hecken | Teemischungen | Die grünen Blätter bleiben oft den ganzen Winter über erhalten. |
| Februar | Ahorn (Spitzahorn) | Parks, Mischwälder | Süßungsmittel, Sirup | Saftfluss beginnt meist vor der Birke bei Frostwechseln. |
| März | Birke (Hängebirke) | Lichtungen, Moore | Trinkkur, Haarpflege | Bekanntester Saft; wirkt stark entwässernd. |
| März | Ahorn (Feld-/Bergahorn) | Wälder, Gärten | Pur trinken, Einkochen | Etwas süßer als Birke, aber geringere Mengen. |
| März | Walnuss | Gärten, Weinbauklima | Vitalgetränk | Saftfluss ist sehr stark, aber kürzer als bei Birke. |
| April | Birke | Lichtungen, Wälder | Erfrischungsgetränk | Ernte endet, sobald die Knospen austreiben. |
| April | Esche | Auen, feuchte Wälder | Traditionelles Heilgetränk | Seltener genutzt, leicht herber Geschmack. |
| Januar | Kiefer (Nadeln) | Kiefer, Fichte | Tee, Badezusatz, Inhalation | Höchster Gehalt an ätherischen Ölen im Winter. |
| Februar | Nadeln (älter) | Kiefer, Fichte | Räuchern, Raumduft | Wirkt antibakteriell und konzentrationsfördernd. |
| März | Junge Rinde (Bast) | Kiefer, Fichte | Notnahrung (mehlartig), Tee | Nur von frisch gefällten Bäumen ernten! |
| April | Männliche Blüten | Kiefer, Fichte | Roh essen, Salate, Pollen-Ersatz | Proteinreich; schmecken leicht nussig-harzig. |
| Mai | Junge Triebe (Wipferl) | Fichte, Tanne, Kiefer | Hustensirup, Gelee, Pesto | Hellgrüne, weiche Spitzen; zitronig-frisch. |
| Juni | Unreife Zapfen (grün) | Kiefer (Zirbe/Waldkiefer) | Likör (Zirbenschnaps), Sirup | Müssen noch weich sein, um sie zu schneiden. |
| Juli | Harz (Baumpech) | Kiefer, Fichte | Pechsalbe, Räuchern | Nur „Tränen“ sammeln, die der Baum freiwillig abgibt. |
| August | Harz (ausgehärtet) | Kiefer, Fichte | Räucherwerk | Reinigung der Raumluft; waldiger Duft. |
| September | Reife Zapfen | Kiefer, Fichte | Deko, Anzündhilfe | Samen in den Zapfen sind (mühsam) essbar. |
| Oktober | Kiefer (Nadeln frisch) | Kiefer | Oxymel (Sauerhonig-Auszug) | Stärkt das Immunsystem für den Winter. |
| Oktober | Tanne (Nadeln frisch) | Tanne | Oxymel (Sauerhonig-Auszug) | Stärkt das Immunsystem für den Winter. |
| November | Wurzeln (fein) | Kiefer (junge Bäume) | Flechtmaterial (Körbe) | Sehr flexibel und widerstandsfähig. |
| Dezember | Nadeln | Tanne, Fichte | Vitamin-C-Tee | Frische Nadeln haben mehr Vitamin C als Zitronen. |
| Januar | Topinambur (Knolle) | Sonnig, lockerer Boden | Roh im Salat, gekocht wie Kartoffeln | Winterhart; kann geerntet werden, solange der Boden frostfrei ist. |
| Februar | Meerrettich (Wurzel) | Feuchte, nährstoffreiche Böden | Gewürz, Soßen, gerieben als Beilage | Wirkt antibakteriell ("Antibiotikum vom Acker"). |
| März | Löwenzahn (Wurzel) | Wiesen, Wegränder, Garten | Gebraten, als Kaffee-Ersatz (geröstet) | Vor der Blüte am wenigsten bitter. |
| März | Große Klette (Wurzel) | Wegränder, Schuttplätze | Kochgemüse (ähnlich Schwarzwurzel) | Nur einjährige Wurzeln verwenden (bevor der Stängel wächst). |
| April | Nachtkerze (Wurzel) | Sonnig, eher sandige Böden | Als Gemüsebeilage gekocht | Wird beim Kochen rötlich ("Schinkenwurz"). |
| September | Pastinake (Wurzel) | Wiesen, sonnige Lagen | Suppen, Püree, Ofengemüse | Wildform ist kleiner und faseriger als die Kulturform. |
| Oktober | Nachtkerze (Wurzel) | Sonnig, eher sandige Böden | Gekocht in Eintöpfen | Jetzt haben sie die maximale Energie für den Winter gespeichert. |
| Oktober | Löwenzahn (Wurzel) | Wiesen, Weiden | Heiltee oder Pfannengemüse | Im Herbst reichert die Wurzel Inulin an (gut für die Verdauung). |
| November | Topinambur (Knolle) | Garten, Waldränder | Püree, Suppen, Chips | Schale ist sehr dünn und essbar, muss nur gut gewaschen werden. |
| Dezember | Meerrettich (Wurzel) | Ackerränder, Garten | Frisch gerieben zu Fisch/Fleisch | Die Schärfe ist bei Kälte besonders intensiv. |
KI-Prompt: "Hallo Gemini
Könntest du mir bitte eine Tabelle mit folgenden Spalten für essbare Wurzeln erstellen?
Spalten: Monat, Pflanzenbestandteil, bevorzugter Standort, Verwendung, Besondere Hinweise
Falls Pflanzenbestandteile in mehreren Monaten geerntet werden können, dann sollen mehrere Zeilen erstellt werden, mit unterschiedlichen Monatsangaben. Es soll jeweils nur ein Monat in der Zelle Monat stehen."
Permakulturelemente
Ein Permakultursystem besteht aus mehreren Permakulturelementen. Diese Elemente haben einen Namen und mehrere Eigenschaften. Sie werden anhand der Pflegeintensität oder anderer Argumente in entsprechende Zonen integriert.
In der folgenden Tabelle sind alle Elemente mit ihren Eigenschaften aufgeführt. Eine detailliertere Beschreibung folgt in den einzelnen Unterkapiteln.
| Element | Eigenschaften | Bild |
|---|---|---|
| Wildsträucherhecke |
|
|
| Kräuterspirale |
|
|
| Hügelbeet |
|
|
| Terrassenbeete | ||
| Teich | ||
| Retentionsbecken | ||
| Solartrockner | ||
| Erdgewächshaus / Walipini |
|
Obstbaum Lebens Gemeinschaft OLG
Leguminosen
- Bäume
- Robinie
- Erlen
- Sträucher
- Gled
- Ölweiden (Elaeagnus)
- Sanddorn
- Gerade Ginster
- Besenginster
- Caragana
- Rote Buschklee
Mitwachsende Baumscheibe
Mitwachsende Baumscheibe von Jonas Gampe
Sonnenfalle
Klebersche Sonnenfalle
Obstbaum-Lebens-Gemeinschaft (OLG), welche in einem Halbkreis angeordnet ist und nach Süden geöffnet ist. Im Zentrum dieses Halbkreises befindet sich ein Sozialraum. Kreisförmig darum werden Beete angelegt. Links im äussersten Kreis ist ein Teich angesiedelt. Die Beete werden nach dem Schwarzbrache-Fruchtfolge-Organisation (SFO) oder Extensivkompost-Fruchtwechsel-Organisation (EFO) organisert. (vgl. Kleber S. 137)
Teiche
Echte Permakulturteiche werden ohne Folie angelegt. Sepp Holzer hat seit 40 Jahren viele Teiche mit seiner "Rüttelmethode" erstellt (siehe Holzers Permakultur S. 77 ff). Diese Methode sollte in verschiedenen Böden funktionieren. Die Teich Rohform wird mit dem Bagger ausgehoben und der Damm mit dem feinen Material in 30 - 50 cm starken Schichten erstellt. Mit dem Bagger wird der Damm durch befahren ständig verdichtet. Sobald die Rohform steht, wird 30 - 40 cm Wasser eingelassen. Der Teichboden wird nun mit der Baggerschaufel bis auf eine Tiefe von einem Meter durchgerüttelt (wie beim Betonverdichten). An der Tiefsten Stele wird noch ein Ablaufrohr eingelegt, um das Wasser bei Bedarf ablassen zu können. Das Grobe Mater kann zur Sicherung und Verzierung der Ufer verwendet werden.
Kompostfusspflanzen
Folgende Pflanzen gedeihen am Fuss eines Komposthaufens besonders gut (vgl. Kleber S. 140:
- Porree
- Sellerie
- Kohl
- Tomaten
- Zuccini
- Fenchel
Regulierung von Problempflanzen
Problempflanzen können ganz gut im Frühling durch Mulchen unterbunden werden. Dazu wird Pappkarton auf die Problempflanze gelegt und mit einer Erdschicht beschwert. In diese Erde werden sogleich mehrere Nutzpflanzen ausgesäht.
Natürliche Schneckenregulierung
Unter dem Link [3] findet sich empfehlenswerte Literatur zur Schneckenregulierung. Spezielle Beachtung ist den Kapiteln "Lebensweise der Schnecken" und "Förderung von Nützlingen" zu schenken.
Baumschulen
Nachfolgend eine Auswahl von Baumschulen mit Wildobstsorten:
Schweiz
- Glauser's Biobaumschule in 3116 Noflen
- Albisbodenhof Pavels Bioobstbäume
- Prospecierara Baumschulliste
Deutschland
- Bioland Baumschule Aloys Phöler Staudengärtnerei
- Cido die nördliche Zitrone
- Ahornblatt- Garten Wurzelechte Sträucher und Bäume
- Gärtnerei Strickler
- Blumenschule
- Gärtnerei Simon
Saatgut Shops
- Arche Noah Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt und ihre Entwicklung
- Bingenheimer Saatgut
- Grüner Tiger
- Dreschflegel
- Rühlemann's Kräuter und Pflanzen
Gemüsebau
Pflanzenabstände
| Pflanze | Abstände (in einem 75 cm Beet) |
|---|---|
| Rüebli (Karrotte) | 5 Reihen à 4 cm |
| Rande | 3 Reihen à 5 cm |
| Blattsalat | 12 Reihen à 4 cm |
| Radieschen | 5 Reihen à 4 cm |
| Lauch | 3 Reihen à 15 cm |
| Kopfsalat | 3 Reihen à 30 cm |
| Spinat | 4 Reihen à 15 cm |
Quelle: Youtube "The Market Gardener with Jean-Martin Fortier, Part 3 Bio-Intensive Farming"
Pflanzenwahl
Tomaten
Geeignet für Freilandanbau:
- Primavera, rote cocktail Tomaten
- Muss früh genug geerntet werden, weil sie sehr schnell weich wird.
- Johannisbeertomate (Solanum lycopersicum pimpinellifolium), Rote Sorte: Red Currant
Trauben
Blau:
- Venus - kernlose Tafeltraube
- Wohl eine der besten kernlosen Tafeltraubensorten! Die völlig neue Tafeltraubensorte Venus stammt aus Arkansas / USA. Venus hat große, lockere Trauben mit dicken, fleischigen, kernlosen Beeren. Die voll reifen, runden Beeren sind sehr schmackhaft und besitzen ein feines Aroma. Unreife Beeren hingegen besitzen noch einen leichten Erdbeergeschmack (Foxton), der sich erst mit der Vollreife verliert. Die Rebsorte hat einen starken Wuchs. Sie ist robust, besitzt eine gute Frosthärte und sehr gute Pilzfestigkeit. Mit der Ernte der frühreifenden Trauben kann, je nach Sonnenschein und Lage, ab Anfang September gerechnet werden. Die Blätter dieser unempfindlichen Sorte werden sehr groß. Somit eignet sich die Venus gut als Schattenspender an einer Pergola. Im Spätsommer färben sich die grünen Blätter rot und zeigen ein überaus dekoratives Herbstlaub. Eine Augenweide für jede Pergola oder Zaunbegrünung in Ihrem Garten. Die Tafeltraube kann in normale Gartenerde gepflanzt werden. Sie bevorzugt einen sonnigen Standort. Wie bei allen Kletterpflanzen ist ein Rankgerüst, ein Spalier oder eine Pergola für die Pflanze notwendig. Staunässe nach Möglichkeit vermeiden!
Gurken
- Soo Yoo Long
- Schlangengurke fürs Freiland
Literatur
- (Kleber) Gärtnern im Biotop mit Mensch, Gerda und Eduard W. Kleber, 2013, OLV Verlag, ISBN: 978-3-922201-31-1
- (Holzs Permakultur) Sepp Holzers Permakultur, Sepp Holzer, 2008, Leopold Stocker Verlag, ISBN: 978-3-7020-1037-9