Permakultursystem

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Planung

  • Aufnehmen des Geländemodells in das Auto CAD Civil 3d
    • Isolinien mit Ortobild und Grundstücksgrenze als Bild aus dem Geoportal des Kantons Bern exportieren
    • oder Importieren der DOM Roh Daten von Swisstopo 1 km2 kostet ca. 90 CHF
    • Bild in Civil 3d importieren
    • Punkte entlang der Höhenlinien setzen
    • (Optional) GPS Vermessungsgerät ausleihen und weitere Punkte erfassen.
    • Geländemodell aus den Punkten erstellen
  • Zonen planen
  • Elemente planen
  • Pflanzen auswählen (Katalogsoftware von Lorenz von Ehren [1] hilft bei der Auswahl nach Kriterien)

Messinstrumente

Rotationslaser

  • Hedue R2

Design

Goldener Schnitt

Mit Hilfe des goldenen Schnitts lassen sich harmonische, natürliche Formen gestalten. Siehe [2] für Formeln zum Berechnen von "goldenen" Formen, wie der "goldenen Spirale".

Bodenfruchtbarkeit

Die Bodenfruchtbarkeit ist das Wichtigste in einem landwirtschaftlichen System. Den Nährstoffhaushalt des Bodens kann folgender massen ausgeglichen werden:

Überdüngter Boden

Beim überdüngten Boden wird durch stark zehrende Pflanzen der Nährstoffgehalt reduziert.

Nährstoffmangel

Fehlen dem Boden Nährstoffe, muss möglichst viel Biomasse produziert oder zugeführt werden. Ebenfalls sollte der Stickstoffgehalt in der Erde erhöht werden. Dies kann mit einer Leguminosen Gründüngung erfolgen.

Bodenaufbauen

Ausgelaugter Boden, wie es die konventionelle Landwirtschaft hinterlässt, muss wieder aufgebaut werden. Dieser Aufbauprozess ist langwierig, benötigt viel Arbeit und Zeit. Auch unser Land wurde konventionell bewirtschaftet. Das meiste Land wurde allerdings "nur" als Viehweide genutzt. Diese Nutzung ist noch eine der harmlosesten in der konventionellen Landwirtschaft. Aber auch bei uns wurde Kunstdünger eingesetzt, um das Graswachstum anzukurbeln.

Wir werden den Boden volgendermassen wieder aufbauen:

  • Dicke Mulchschicht für eine Vitalisierung des oberen Bodenlebens.
  • Einarbeiten von Biokohle (aktiviert mit EM und Komposttee)
  • Leguminosen Bepflanzung für das Energetisieren

Einsatz von Asche

Asche wirkt sehr basisch. Nur sehr wenige Pflanzen mögen basischen/alkalischen Boden. Sehr gut verträgt Lavendel und Salbei basischen Boden.

Gründüngung

Gründüngungspflanzen bringen Stickstoff in den Boden, lockern mit ihren Wurzeln den Boden oder bringen einfach nur Grünmasse auf das Feld.

Die Gründüngung wird im Herbst stehen gelassen. Diese wird dann im Winter vom Schnee niedergedrückt und im Frühling von den Bodenlebewesen zu Humus verarbeitet. Dies hat noch den Vorteil, dass die Pflanzen genügend Zeit haben, um ganz auszureifen und die Samen auszubilden. So sähen sich die Pflanzen von alleine aus und die Vögel haben im Winter etwas zu essen.

Eine bewärte Gründungungsmischung umfasst Steinklee, Luzerne, Wicken, Erbsen, Lupine, Sonnenblumen und verschinene Knollenfrüchte (Topinambur und Rüben).

Wichtige Gründüngungspflanzen

siehe Holzersche Permakultur S. 97

Pflanze Bemerkungen
Gelbe, Blaue schmalblättrige, Weisse Lupine einjährig, Hangsicherung und Humusbildung vor allem auf sandigen uns sauren Böden, Futterpflanze, Bienen und Insektenpflanze.
Erbse, Futtererbse einjährig, gute Futterpflanze
Platterbse einjährig, ansprchslos
Winterwicke mehrjährig, leichte Böden, gute Nektarpflanze
Sommerwicke ein- bis zweijährig, anspruchslos
Ackerbohne (Sommerform), Winterackerbohne (Winterform), Pferdebohne (kleinsamig), Saubohne (grosssamig) einjährig, auf lockerem Boden, gute Futterpflanze (eiweissreich)
Gelber, Weisser Steinklee zweijährig, auch auf trockenen Böden, Dauerbegrünung, Hangsicherung
Rotklee zwei- bis dreijährig, Dauerkultur, gut für Untersaat
Erdklee einjährig, saure Böden, Dauerkultur, gut für Untersaat
Schwedenklee ausdauernd, Futterpflanze
Weissklee ausdauernd, Dauerkultur, Futterpflanze, gut für Untersaat
Inkarnatklee, Blutklee ein- bis zweijährig, Dauerbegrünung
Perserklee einjährig, abfrierend, auch auf schlechten Böden
Alexandrinerklee einjährig, abfrierend
Wundklee zweijährig, auch auf armen Böden, gut für Untersaat
Hornschotenklee ausdauernd, widerstandsfähig, gut für Untersaat, Dauerbegrünung
Luzerne ausdauernd, Dauerbegrünung, auch für trockene Böden, Futterpflanze, Hangsicherung
Gelbklee, Hopfenklee ausdauernd, anspruchslos, gut für Untersaat
Esparsette ausdauernd, auf Klakböden, Pionierpflanze, Dauerbegrünung, Trachtpflanze, Futterpflanze
Serradella ein- bis zweijährig, saure Böden, Sandige Böden, Futterpflanze
Raps einjährig (Sommerform), zweijährig (Winterform), anspruchslos, Trachtpflanze
Rübsen Sommer und Winterfrucht, ähnlich wie Raps, anspruchslos
Ölrettich einjährig, Futterpflanze
Gelbsenf, Weisser Senf einjährig, anspruchslos, Pionierpflanze, abfrierend
Markstammkohl einjährig, Futterpflanze
Grünroggen, Waldstaudenroggen überjährig, winterhart, anspruchslos, Futterpflanze
Futterhirse einjährig, warme Gebiete
Buchweizen einjährig, Trachtpflanze
Büschelschön einjährig, anspruchslos, Trachtpflanze
Sonnenblume einjährig, Trachtpflanze, stehen gelassene Fruchtstände als Vogelfutter
Topinambur winterhart, anspruchslos, sehr vermehrungsfreudig, Futterpflanze
Lein einjährig, Öl- und Futterpflanze
Leindotter einjährig, anspruchslos, schnellwüchsig, trockenresistent, wenig krankeitsanfällig und schädlingsanfällig, Ölpflanze
Kleiner Wiesenkopf mehrjährig, anspruchslos, auch Kalkböden, Dauerbegrünung
Malve ausdauernd, Dauerbegrünung, Trachtpflanze

Pflanzen zur Förderung von Nektar- und Pollensammlern

siehe Holzersche Permakultur S. 94

Folgende Pflanzen können zur Förderung von Nektar- und Pollen sammelnden Nützlingen wie Hummeln, Bienen, Flor- und Schwebefliegen etc. eingesetzt werden.

Pflanze Bemerkungen
Kornblume
Schafgarbe
Ringelblume
Färberkamille
Echte Kamille
Wiesenglockenblume
Beinwell

Essbare einheimische Wildarten

  • Wildstachelbeere
  • Wildjohannisbeere
  • Goldjohannisbeere
  • Wildcassis
  • Holunder
  • Haselnuss
  • Schwarzdorn
  • Weissdorn
  • Speierling
  • Elsbeere
  • Vogelbeere
  • Sanddorn
  • Kornelkirsche
  • Felsenbirne

Neue Arten

  • Apfelbeere / Aronia
  • Erstbeere / Maibeere / Kamtschatka
  • Mispel
  • Felsenbirne
  • Kupferfelsenbirne
  • Maulbeere
  • Akebia
  • Spaltkölbchen
  • Minikiwi
  • Paupau
  • Chinesische Blauschote / Blaugurke
  • Szechuan Pfeffer / Japanischer Pfeffer / Chinesischer Pfeffer
  • Baumspinat
  • Erbsenstrauch
  • Moringa

Erntbare Pflanzenbestandteile und ihre Jahreszeit

Monat Pflanzenbestandteil Bevorzugter Standort Verwendung Besondere Hinweise
Februar Vogelmiere Gärten, Äcker, Wege Salat, Quark, Smoothies Wächst fast das ganze Jahr; sehr vitaminreich.
Februar Gänseblümchen Wiesen, Rasenflächen Salatdeko, Brotaufstrich Erste Blütenköpfe und junge Blätter essbar.
Februar Fichtennadeln Wälder (Nadelwald) Tee, Badezusatz Wirkt schleimlösend; nur von sauberen Bäumen.
Februar Haselkätzchen Waldränder, Gärten Panieren & Braten, Mehlersatz Proteinreich; nur ernten, wenn sie noch fest sind.
März Bärlauch Schattige Laubwälder Pesto, Butter, Suppen Vorsicht: Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen!
März Brennnessel Nährstoffreiche Böden Spinat, Tee, Suppen Nur die obersten Triebspitzen ernten.
März Scharbockskraut Gebüsche, feuchte Böden Salate (wenige Blätter) Wichtig: Nur vor der Blüte sammeln!
März Löwenzahn Wiesen, Gärten Wildkräutersalat Junge Blätter sind im März noch mild.
April Bärlauch Schattige Laubwälder Salate, Aufstriche Haupterntezeit, Aroma ist jetzt am intensivsten.
April Giersch Halbschattige Gärten Wildgemüse, Limonade Schmeckt wie eine Mischung aus Petersilie & Möhre.
April Knoblauchsrauke Hecken, Waldränder Pesto, Kräuterquark Feiner Knoblauchgeschmack ohne Geruchsbildung.
April Spitzwegerich Wiesen, Wegränder Hustensirup, Salat Hilft auch frisch zerrieben bei Insektenstichen.
April Gundermann Gebüsche, Wiesen Kräutersalz, Gewürz Sehr intensiv; wirkt stoffwechselanregend.
Mai Minze Halbschatten, feucht Tees, Kaltgetränke Vor der Blüte am aromatischsten.
Mai Petersilie Halbschatten, nahrhaft Pesto, Garnitur Nicht mitkochen (Aromaverlust).
Juni Hanfblätter Sonnig, tiefgründig Tee, Smoothies Nur Speisehanf (THC-frei) verwenden.
Juni Minze Halbschatten, feucht Sirup, Desserts Vormittags ernten für hohen Ölgehalt.
Juni Zitronenverbene Vollsonnig, geschützt Duftkissen, Gebäck Verträgt keine Staunässe.
Juni Rosenblüten Sonnig, luftig Gelee, Rosenwasser Nur ungespritzte Duftrosen nutzen.
Juli Bohnenkraut Vollsonnig, mager Eintöpfe, Bohnen Klassisches Gewürz für Hülsenfrüchte.
August Hanfblätter Sonnig, tiefgründig Räuchern, Tee Werden zum Herbst hin herber im Geschmack.
September Zitronenverbene Vollsonnig, geschützt Kräuteröl, Tee Vor dem ersten Frost ernten/reinholen.
November Hagebutten Waldränder, Hecken Mark (Hagebuttenmus), Tee Nach dem ersten Frost werden sie weicher und süßer.
November Topinambur (Knolle) Sonnig, sandiger Boden Gebraten, Püree, Rohkost Ernte ist den ganzen Winter über möglich, solange der Boden offen ist.
November Meerrettich (Wurzel) Feuchte Wiesen, Gräben Gewürz, Hausmittel (Antibiotikum) Die Wurzel hat im November die höchste Wirkstoffkonzentration.
Dezember Fichtennadeln Nadelwälder Tee, Inhalation, Sirup Reich an Vitamin C und ätherischen Ölen gegen Erkältung.
Dezember Mistel Auf Laubbäumen (Pappel, Apfel) Tee (Kaltansatz), Deko Achtung: Beeren sind giftig! Nur die Blätter/Zweige nutzen.
Dezember Taubnessel (junge Triebe) Gartenränder, Gebüsche Wildkräutersalat, Suppe Unter dem Laub findet man oft frisches Grün.
Januar Vogelmiere Gärten, Äcker Pesto, Brotaufstrich Ein wahres Überlebenswunder, wächst sogar unter Schnee weiter.
Januar Birkenporling (Pilz) An Birkenstämmen Heiltee (Magen-Darm) Ein Vitalpilz, der im Winter besonders gut sichtbar ist.
Januar Pastinake (Wildform) Wiesen, Wegränder Suppengemüse, Röstgemüse Frost verbessert den Geschmack (Wandlung von Stärke in Zucker).
Januar Brombeerblätter Waldränder, Hecken Teemischungen Die grünen Blätter bleiben oft den ganzen Winter über erhalten.
Februar Ahorn (Spitzahorn) Parks, Mischwälder Süßungsmittel, Sirup Saftfluss beginnt meist vor der Birke bei Frostwechseln.
März Birke (Hängebirke) Lichtungen, Moore Trinkkur, Haarpflege Bekanntester Saft; wirkt stark entwässernd.
März Ahorn (Feld-/Bergahorn) Wälder, Gärten Pur trinken, Einkochen Etwas süßer als Birke, aber geringere Mengen.
März Walnuss Gärten, Weinbauklima Vitalgetränk Saftfluss ist sehr stark, aber kürzer als bei Birke.
April Birke Lichtungen, Wälder Erfrischungsgetränk Ernte endet, sobald die Knospen austreiben.
April Esche Auen, feuchte Wälder Traditionelles Heilgetränk Seltener genutzt, leicht herber Geschmack.
Januar Kiefer (Nadeln) Kiefer, Fichte Tee, Badezusatz, Inhalation Höchster Gehalt an ätherischen Ölen im Winter.
Februar Nadeln (älter) Kiefer, Fichte Räuchern, Raumduft Wirkt antibakteriell und konzentrationsfördernd.
März Junge Rinde (Bast) Kiefer, Fichte Notnahrung (mehlartig), Tee Nur von frisch gefällten Bäumen ernten!
April Männliche Blüten Kiefer, Fichte Roh essen, Salate, Pollen-Ersatz Proteinreich; schmecken leicht nussig-harzig.
Mai Junge Triebe (Wipferl) Fichte, Tanne, Kiefer Hustensirup, Gelee, Pesto Hellgrüne, weiche Spitzen; zitronig-frisch.
Juni Unreife Zapfen (grün) Kiefer (Zirbe/Waldkiefer) Likör (Zirbenschnaps), Sirup Müssen noch weich sein, um sie zu schneiden.
Juli Harz (Baumpech) Kiefer, Fichte Pechsalbe, Räuchern Nur „Tränen“ sammeln, die der Baum freiwillig abgibt.
August Harz (ausgehärtet) Kiefer, Fichte Räucherwerk Reinigung der Raumluft; waldiger Duft.
September Reife Zapfen Kiefer, Fichte Deko, Anzündhilfe Samen in den Zapfen sind (mühsam) essbar.
Oktober Kiefer (Nadeln frisch) Kiefer Oxymel (Sauerhonig-Auszug) Stärkt das Immunsystem für den Winter.
Oktober Tanne (Nadeln frisch) Tanne Oxymel (Sauerhonig-Auszug) Stärkt das Immunsystem für den Winter.
November Wurzeln (fein) Kiefer (junge Bäume) Flechtmaterial (Körbe) Sehr flexibel und widerstandsfähig.
Dezember Nadeln Tanne, Fichte Vitamin-C-Tee Frische Nadeln haben mehr Vitamin C als Zitronen.
Januar Topinambur (Knolle) Sonnig, lockerer Boden Roh im Salat, gekocht wie Kartoffeln Winterhart; kann geerntet werden, solange der Boden frostfrei ist.
Februar Meerrettich (Wurzel) Feuchte, nährstoffreiche Böden Gewürz, Soßen, gerieben als Beilage Wirkt antibakteriell ("Antibiotikum vom Acker").
März Löwenzahn (Wurzel) Wiesen, Wegränder, Garten Gebraten, als Kaffee-Ersatz (geröstet) Vor der Blüte am wenigsten bitter.
März Große Klette (Wurzel) Wegränder, Schuttplätze Kochgemüse (ähnlich Schwarzwurzel) Nur einjährige Wurzeln verwenden (bevor der Stängel wächst).
April Nachtkerze (Wurzel) Sonnig, eher sandige Böden Als Gemüsebeilage gekocht Wird beim Kochen rötlich ("Schinkenwurz").
September Pastinake (Wurzel) Wiesen, sonnige Lagen Suppen, Püree, Ofengemüse Wildform ist kleiner und faseriger als die Kulturform.
Oktober Nachtkerze (Wurzel) Sonnig, eher sandige Böden Gekocht in Eintöpfen Jetzt haben sie die maximale Energie für den Winter gespeichert.
Oktober Löwenzahn (Wurzel) Wiesen, Weiden Heiltee oder Pfannengemüse Im Herbst reichert die Wurzel Inulin an (gut für die Verdauung).
November Topinambur (Knolle) Garten, Waldränder Püree, Suppen, Chips Schale ist sehr dünn und essbar, muss nur gut gewaschen werden.
Dezember Meerrettich (Wurzel) Ackerränder, Garten Frisch gerieben zu Fisch/Fleisch Die Schärfe ist bei Kälte besonders intensiv.

KI-Prompt: "Hallo Gemini

Könntest du mir bitte eine Tabelle mit folgenden Spalten für essbare Wurzeln erstellen?

Spalten: Monat, Pflanzenbestandteil, bevorzugter Standort, Verwendung, Besondere Hinweise

Falls Pflanzenbestandteile in mehreren Monaten geerntet werden können, dann sollen mehrere Zeilen erstellt werden, mit unterschiedlichen Monatsangaben. Es soll jeweils nur ein Monat in der Zelle Monat stehen."

Permakulturelemente

Ein Permakultursystem besteht aus mehreren Permakulturelementen. Diese Elemente haben einen Namen und mehrere Eigenschaften. Sie werden anhand der Pflegeintensität oder anderer Argumente in entsprechende Zonen integriert.

In der folgenden Tabelle sind alle Elemente mit ihren Eigenschaften aufgeführt. Eine detailliertere Beschreibung folgt in den einzelnen Unterkapiteln.

Element Eigenschaften Bild
Wildsträucherhecke
  • Nützlingsbiotop
  • Wind- Staub- und Sichtschutz
  • Spendet Schatten
  • befestigt Böschungen
  • liefert essbares
  • ist dekorativ durch schöne Blüten
  • bietet Verstecke für Tiere
Kräuterspirale
  • dekorativ
  • Spass für Kinder
  • für sonnige Stellen
Hügelbeet
  • Bietet Platz und Nährstoffe für Gemüse
Terrassenbeete
Teich
Retentionsbecken
Solartrockner
Erdgewächshaus / Walipini
  • Anzucht von Jungpflanzen
  • Frostschutz für empfindliche Pflanzen
  • verglängert die Vegetationsperiode


Obstbaum Lebens Gemeinschaft OLG

Leguminosen

  • Bäume
    • Robinie
    • Erlen
  • Sträucher
    • Gled
    • Ölweiden (Elaeagnus)
    • Sanddorn
    • Gerade Ginster
    • Besenginster
    • Caragana
    • Rote Buschklee

Mitwachsende Baumscheibe

Mitwachsende Baumscheibe von Jonas Gampe

Sonnenfalle

Klebersche Sonnenfalle

Obstbaum-Lebens-Gemeinschaft (OLG), welche in einem Halbkreis angeordnet ist und nach Süden geöffnet ist. Im Zentrum dieses Halbkreises befindet sich ein Sozialraum. Kreisförmig darum werden Beete angelegt. Links im äussersten Kreis ist ein Teich angesiedelt. Die Beete werden nach dem Schwarzbrache-Fruchtfolge-Organisation (SFO) oder Extensivkompost-Fruchtwechsel-Organisation (EFO) organisert. (vgl. Kleber S. 137)

Teiche

Echte Permakulturteiche werden ohne Folie angelegt. Sepp Holzer hat seit 40 Jahren viele Teiche mit seiner "Rüttelmethode" erstellt (siehe Holzers Permakultur S. 77 ff). Diese Methode sollte in verschiedenen Böden funktionieren. Die Teich Rohform wird mit dem Bagger ausgehoben und der Damm mit dem feinen Material in 30 - 50 cm starken Schichten erstellt. Mit dem Bagger wird der Damm durch befahren ständig verdichtet. Sobald die Rohform steht, wird 30 - 40 cm Wasser eingelassen. Der Teichboden wird nun mit der Baggerschaufel bis auf eine Tiefe von einem Meter durchgerüttelt (wie beim Betonverdichten). An der Tiefsten Stele wird noch ein Ablaufrohr eingelegt, um das Wasser bei Bedarf ablassen zu können. Das Grobe Mater kann zur Sicherung und Verzierung der Ufer verwendet werden.

Kompostfusspflanzen

Folgende Pflanzen gedeihen am Fuss eines Komposthaufens besonders gut (vgl. Kleber S. 140:

  • Porree
  • Sellerie
  • Kohl
  • Tomaten
  • Zuccini
  • Fenchel

Regulierung von Problempflanzen

Problempflanzen können ganz gut im Frühling durch Mulchen unterbunden werden. Dazu wird Pappkarton auf die Problempflanze gelegt und mit einer Erdschicht beschwert. In diese Erde werden sogleich mehrere Nutzpflanzen ausgesäht.

Natürliche Schneckenregulierung

Unter dem Link [3] findet sich empfehlenswerte Literatur zur Schneckenregulierung. Spezielle Beachtung ist den Kapiteln "Lebensweise der Schnecken" und "Förderung von Nützlingen" zu schenken.

Baumschulen

Nachfolgend eine Auswahl von Baumschulen mit Wildobstsorten:

Schweiz


Deutschland

Saatgut Shops

Gemüsebau

Pflanzenabstände

Pflanze Abstände (in einem 75 cm Beet)
Rüebli (Karrotte) 5 Reihen à 4 cm
Rande 3 Reihen à 5 cm
Blattsalat 12 Reihen à 4 cm
Radieschen 5 Reihen à 4 cm
Lauch 3 Reihen à 15 cm
Kopfsalat 3 Reihen à 30 cm
Spinat 4 Reihen à 15 cm

Quelle: Youtube "The Market Gardener with Jean-Martin Fortier, Part 3 Bio-Intensive Farming"

Pflanzenwahl

Tomaten

Geeignet für Freilandanbau:

  • Primavera, rote cocktail Tomaten
    Muss früh genug geerntet werden, weil sie sehr schnell weich wird.
  • Johannisbeertomate (Solanum lycopersicum pimpinellifolium), Rote Sorte: Red Currant

Trauben

Blau:

  • Venus - kernlose Tafeltraube
    Wohl eine der besten kernlosen Tafeltraubensorten! Die völlig neue Tafeltraubensorte Venus stammt aus Arkansas / USA. Venus hat große, lockere Trauben mit dicken, fleischigen, kernlosen Beeren. Die voll reifen, runden Beeren sind sehr schmackhaft und besitzen ein feines Aroma. Unreife Beeren hingegen besitzen noch einen leichten Erdbeergeschmack (Foxton), der sich erst mit der Vollreife verliert. Die Rebsorte hat einen starken Wuchs. Sie ist robust, besitzt eine gute Frosthärte und sehr gute Pilzfestigkeit. Mit der Ernte der frühreifenden Trauben kann, je nach Sonnenschein und Lage, ab Anfang September gerechnet werden. Die Blätter dieser unempfindlichen Sorte werden sehr groß. Somit eignet sich die Venus gut als Schattenspender an einer Pergola. Im Spätsommer färben sich die grünen Blätter rot und zeigen ein überaus dekoratives Herbstlaub. Eine Augenweide für jede Pergola oder Zaunbegrünung in Ihrem Garten. Die Tafeltraube kann in normale Gartenerde gepflanzt werden. Sie bevorzugt einen sonnigen Standort. Wie bei allen Kletterpflanzen ist ein Rankgerüst, ein Spalier oder eine Pergola für die Pflanze notwendig. Staunässe nach Möglichkeit vermeiden!

Gurken

  • Soo Yoo Long
    Schlangengurke fürs Freiland

Literatur

  1. (Kleber) Gärtnern im Biotop mit Mensch, Gerda und Eduard W. Kleber, 2013, OLV Verlag, ISBN: 978-3-922201-31-1
  2. (Holzs Permakultur) Sepp Holzers Permakultur, Sepp Holzer, 2008, Leopold Stocker Verlag, ISBN: 978-3-7020-1037-9

Buch: Sepp Holzers Permakultur